Klaus Ahlemeyer

Linie 18

Klaus Ahlemeyer kam 1995 eher zufällig nach Köln. Ein Jahr später hat er auf der Photokina die Fotografie entdeckt. War es am Anfang eher Knipserei mit einer alten Lomo, hat sich mit der Zeit nicht nur seine Fototechnik entwickelt, sondern wurde auch sein Auge für das Foto und die Situation weiter geschult.

Die hier ausgestellten Bilder zeigen seine erste Projektarbeit. Zum ersten Mal hat er sich hier einem Thema bewusst gestellt, was für ihn auch einen Lernprozess darstellte. Die Idee dazu kam ihm eher beiläufig bei der Fahrt mit der KVB Linie 18 von Köln nach Bonn. Aus dem Arbeitstitel Linie 18 entwickelte sich dann dieses Projekt mit Ausblicken, die sich einem ansonsten passiven Fahrgast bieten und einem Autofahrer verschließen. Dabei gilt es die Übergänge von urbanem Stadtleben zu Industriegebieten sowie Vororten zu entdecken.
 
Klaus Ahlemeyer arbeitet mit einer analogen manuellen Kamera. So nimmt er den Moment bewusst wahr und überlässt ihn nicht dem Autofokus. Unschärfen und Spiegelungen sind zwar nicht gewollt, werden aber billigend in Kauf genommen.